...von 1977 bis heute!


1977 1978 1979
1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
2000 2001 2002 2003 2004

 

1977 Die Top Agrar berichtet darüber, dass der erste Tractor Pull Europas auf dem niederländsichen Felvohof stattfinden soll. Werner Pohlmann und ein paar Freunde bereiten für Tiede Landtechnik einen IHC Trecker vor, gehen zum ersten Mal "Pullen" und kommen sogar mit einem Pokal wieder nach Hause.

Top Agrar bietet 500 DM für das Team, das den ersten Freie Klasse Schlepper Deutschlands baut.

Werner Pohlmann kann seinen Schwager Heinz Josef Hörstkamp dafür begeistern seine Werkstatt zum Bau dieses Freie Klasse Tractors zur Verfügung zu stellen. nach oben

1978 Rupper179-thumbDas Team besucht den ersten Tractor Pull auf deutschem Boden und kommt mit vielen Bildern des "Fox Lady" Tractors wieder nach Hause.

Ein Dodge V8 wird gekauft, ein Fordson Major Hintereil wird prepariert und von nun an wird in Füchtorf kräftig geschraubt!

Claas beteiligt sich als Spnsor an dem Projekt.

Deutschlands erster Freie Klasse Tractor, der Rupper, ist fertig gestellt und nimmt an der zweiten deutschen Veranstaltung teil. Dort hat er gegen die Niederländer zwar keine Chance, aber die 500 DM der Top Agrar kann man gewinnen. nach oben

1979 Rupper82-thumbDas Team sammelt erste Erfahrungen im Tractor Pulling.

Klaus Mecking, der Pulling aus den USA kennt, tritt dem Team bei. nach oben

1980 Der Dodge Motor bekommt einen Kompressor und eine Benzineinspritzung aufgebaut. Der Motor fliegt beim ersten Testlauf auseinander und setzt fast den ganzen Hof in Brand.

Ein 6 Zyl MAN Diesel mit Turbolader wird auf den Rupper gebaut.acRupper82-thumb

Man nimmt in den USA Kontakte mit Richard Ziegler auf, um einen Allison V1710 Flugmotor zu erwerben.

Claas sponsert einen Satz 20.8 x 38 Reifen.

Rupper wird der erste Deutsche Meister in der 3,2t Klasse.

Ein Allison Motor wird gekauft und der Bau eines neuen Tractors beginnt. Claas sponsert auch hierfür einen Satz Hinterräder. nach oben

1981 GreenMonster81Das Green Monster wird fertig gestellt und hat seinen ersten Auftritt auf der ersten vom Team organisierten Veranstaltung. Die Zuschauer überrennen quasi den Acker in Ostbevern, um das Monster zu sehen. Die Bremswagencrew springt vom Bremswagen, als Heinz Josef Hörstkamp zum ersten Mal den Hammer mit dem 28 Liter Motor fallen lässt.

Rupper wird wieder Deutscher Meister, kann aber international nichts ausrichten.

Green Monster stellt sich als Problemkind heraus. Die hydraulische Kupplung funktioniert nicht vernünftig. nach oben

1982 GreenMonster82Das Team ist Mitveranstalter bei Deutschlands erster Indoorveranstaltung in Münster - und setzt eine Menge Geld in den Sand, da Eisregen die Leute in den Häusern hält.

Rupper wird wieder Meister, aber die Konkurrenz zieht am Ende der Saison schon an ihm vorbei.

Das Green Monster ist alles - nur nicht zuverlässig. Nach einem Sabotageakt (Sand im Tank) ist auch noch der Allison Motor "hin". nach oben

1983 Rupper283Rupper wird verkauft und Rupper 2 wird mit einem turbogeladenen MAN V8 Diesel gebaut - stellt sich aber als Flop heraus.

Von E.J. Potter wird ein neuer Allison gekauft. Die gleich mitgekaufte Hays Kupplung erweist sich als Lösung der Probleme und das Green Monster entwickelt sich ab Mitte der Saison zum Überflieger und qualifiziert sich für die EM. Dort wird man wegen Flüssigkeitsverlust vom 2. Platz auf den letzten Platz disqualifiziert (die Disqualifikation war ok, aber die Degradierung nicht Reglementkonform).

Hörstkamp ist dermaßen sauer, dass er am liebsten alles hinwerfen möchte, besinnt sich aber doch und übernimmt stattdessen das Team in Eigenregie.

Siegfried Liedtke und sein Sohn Jürgen treten zusammen mit seinen Neffen Udo und Günther Rahe dem Team bei. nach oben

1984 1984littlebrotherAus Rupper 2 wird der Frontsitzer Little Brother. Zwar immer noch nichts zum gewinnen, aber 'mal etwas anderes.

Shell und die LVM steigen als Sponsoren ein.

Green Monster wird Deutscher Meister in der 4,4t und 5.7t Freien Klasse.

Hörstkamp ist Mitveranstalter der 84er Europameisterschaften in Hamm und lässt dafür die Veranstaltung in Ostbevern sein.

Das Green Monster wird Europameister in der 4,4t Klasse und wird zweiter in der 5.7t Klasse. Nationale Bekanntheit erreicht das Ungetüm als Teil von Thomas Gottschalks "Na Sowas".

GreenMonster84Hörstkamp stellt fest, dass er eine Pause braucht und die Werkstatt wird für eine Weile von Robert Olgemöller geleitet. Robert fährt von nun an auch das Green Monster. nach oben

1985 GreenMonster85Green Monster wird zweiter beim Ahoy Super Pull.

Hörstkamp (von wegen Ruhe..), organisiert auf seinem eigenen Gelände in Füchtorf einen DM Lauf. Stellt sich als dauerhafter Erfolg heraus.

Robert fährt das Green Monster zu zwei weiteren DM Titeln und einem zweiten und dritten Platz auf der Europameisterschaft. nach oben

1986 GreenMonster86Hörstkamp kribbelt es doch wieder in den Fingern und ist zurück im "heißen Sitz" des Green Monsters.

Das Monster wird um 60 cm gekürzt, bekommt eine neue Hinterachse und Claas sponsert einen Satz echte Pullerreifen. Der Allison bekommt bessere Ventilfedern und einen größeren Vergaser.

Die DM stellt sich als schwierig heraus. Eugen Kiemele hat in den USA den "Judge" gekauft. Über 4000 PS stark räumt er in Deutschland alles ab. Auch der alte Dauergegner Gold Digger hat ein gutes Jahr und lässt das Monster stehen. Monster wird dritter und Vizemeister in der DM.

Auf der EM gibt's Hinterachsbruch - 6. Platz. nach oben

1987 Man beginnt den ersten Allisonmotor des Teams zu restaurieren.

Der Wettkampf wird immer heftiger. Am "peinlichsten" ist die Tatsache, dass die Daniels Brüder einen Freie Klasse Diesel Tractor gebaut haben, an dem es mit einem Flugmotor kein Vorbeikommen gibt. Selbst Kiemele bekommt seinen Teil an Problemen mit den "Dieselfreaks".

Man wird jeweils 3. in der DM und qualifiziert sich nicht für die EM.

Man nimmt Kontakt mit Mike Holden und Graham Heath auf. Das Chassis und der Antrieb des Dreifach Allisons Dusty Diamond und ein weiterer Allison Motor werden gekauft.

Die ETPC führt Sperren für Importtractoren ein. Es muss ein neues Chassis gebaut werden, damit der neue Tractor nicht unter die Importklausel fällt. nach oben

1988 GreenFighterEM88Green Fighter betritt die Szene mit zwei Allisons und schlägt Kiemel beim ersten Auftritt. Leider stellen sich dessen Einspritzmotoren über die Saison als stärker heraus.

Green Monster hat man eine Diät verpasst und fährt damit nun in der 3.4t Klasse.

Green Fighter wird in Frankreich Europameister in der 4,4t Freien Klasse!

Enrico Vollerthun kommt in diesem Jahr zum Team nach oben

1989 Hörstkamp geht bei Graham Heath einkaufen. Das komplette Allison Lager wird aufgekauft.

Der benachbarte Busunternehmer Hubert Eggert kauft Kiemele den Second Choice ab und das Team geht von nun an mit 3 Tractoren auf Tour.

Zwei der ehemaligen Bootsrennmotoren von Grahem Heath werden auf den Green Fighter gebaut.

Die Crossbox hält der Power nicht lange stand und geht in Elsdorf kaputt. Da auf die Schnelle keine Ersatzteile zu besorgen sind, muss man einen großen Teil der Saison zu Hause bleiben.

Zum Saisonende taucht der Green Fighter mit 3 Allisonmotoren auf, um seinen EM Titel zu verteidigen. Fünf Frühzündungen und gesprengten Kompressorgehäuse später ist der Traum aus.

Das Team sucht nach Hilfe bei den Motoren und findet diese bei Bücker und Essing. Franz Büscher steigt in das Team ein. Zum ersten Mal wird ein Allison bis auf die letzte Schraube demontiert. nach oben

1990 GreenFighter90Die Motoren laufen gut aber gegen Kiemeles neustes Spielzeug, den mit drei Arias Dragstermotoren ausgestatteten "Cat" kommt man in der Meisterschaft nicht an.

Auf der EM kann man zwar in den Vorläufen begeistern, aber im Finale kotzt und spuckt ein Motor nur. Zu Hause stellt man fest, dass jemand die Zündanlage dieses Motors im Fahrerlager "neu verkabelt" haben muss. nach oben

1991 Das Team besteht eigentlich nur noch aus vier Leuten, die in Füchtorf an den Tractoren arbeiten. Trotzdem werden in den USA vier Einspritzanlagen gekauft.

GreenFighter91Dazu zwei Turboladerkits von Wayne Longnecker. Einer davon wird auf das Green Monster gesetzt, aber der Motor will damit aber auch so gar nicht laufen.

Der Green Fighter geht einigermaßen und bleibt in der DM vor Kiemeles Doppel Allison und wird Vizeeuropameister in der 5.7t Klasse. nach oben

1992 Das Team besucht den National Farm Machinery Tractor Pull in den USA und trifft dort auf Richard Rockefeller. Man ist hin und weg von der Performance seiner Turbo Allisons.

Es stellt sich heraus, dass zum Thema Methanoleinspritzanlagen mehr gehört, als sich das Team je gedacht hat. Mal gehen die Motoren sehr gut, dann wieder nur "Husten" beim nächsten Mal.

Auf der EM wird man vierter. nach oben

1993 1993BibendumDas Geld ist nicht gerade im Überfluss vorhanden, aber man braucht mehr Leistung, das Kiemele schon wieder in den USA einkaufen war und sich den amtierenden US Meister eingekauft hat.

Man baut einen vierten Motor auf den Green Fighter.

Um endlich die Motoren zuverlässig zu bekommen, wird ein Prüfstand gekauft.

Hübert Eggert zieht sich aus dem Sport zurück und das Team übernimmt dessen Tractor.

Fighter ist mit den vier Motoren ein echtes Biest auf Rädern, dass auf dem Papier an die 10.000 PS leisten dürfte. Gegen Kiemele ist aber über das Jahr kein Kraut gewachsen. Man wird Vizemeister.

Die EM in Dänemark wird zu einem Desaster. Ein Umbau der Kompressoren auf eine schnellere Übersetzung hält nicht und man endet ganz weit hinten... nach oben

1994 Nachdem der Fighter nur noch in der 5,4t Klasse an den Start gehen konnte, wird nun so umgebaut, dass ein Motor abnehmbar ist und man mit drei Motoren in der 4,4t Klasse an den Start gehen kann. Da der Versuch mit mehr Ladedruck fehlgeschlagen war, werden hochverdichtende Kolben angefertigt - da dieses die Einspritzanlagen aber auch nicht besser arbeiten lässt, kommt man an Kiemele immer noch nicht ran.

Sascha Mecking kommt zum Team.GreenFighter93

Nach ein paar Tips von der Konkurrenz laufen die Einspritzanlagen eine ganze Ecke besser und man gewinnt sogar wieder den Europameistertitel in der 5,4t Klasse. nach oben

1995 Das Turbo Projekt auf dem Green Monster wird auf Eis gelegt. Mit dem normalen Höhenlader geht es wesentlich besser. GreenFighter96Allerdings kommt es zu einem Terminternen Wettkampf zwischen dem Green Monster und dem alten Second Choice, bei dem das Green Monster schlussendlich ein paar Pleul auf die Bahn spuckt. Wegen Personalknappheit wird beschlossen, den Tractor zurück zu ziehen.

Heinz Josef Hörstkamp lässt seinen 14 jährigen Sohn Tobias und dessen Freunde ein Go Kart bauen.

Es wird versucht Teammitglieder aus den Fans des Teams zu rekrutieren. Die Gebrüder Voss und Peter Natmann helfen auf den Veranstaltungen und mit Markus Albers kommt ein fähiger Techniker zum Team.

Nachdem die "Jungs" das Go Kart soweit fertig haben hat Heinz Josef eine neue Aufgabe: Das alte Green Monster demontieren.

Auf den Europameisterschaften in Schweden machen ein paar nasse Verteilerkappen und eine gebrochene Muffe alle Hoffnungen auf vordere Plätze zunichte. In der DM wird man Vize hinter Kiemele. nach oben

1996 Das Green Monster Junior Team wird gegründet. Angeführt von Tobias Hörstkamp bilden Daniel Frische, Dirk Wessel, Sascha Mecking und Christian Rotthowe eines der jüngsten Teams, das je in der DM gefahren ist.

GreenMonsterrkelenz96Es wird ein arbeitsreicher Winter. Die Junioren bauen ein neues Green Monster!

Green Fighter nimmt von nun an im Euro Cup teil und stellt sich als Kandidat für die ersten 5 heraus.

Das neue Monster läuft gut und wird Meister in der neuen 2.5t Klasse.

In den USA wird ein neuer "Hochleistungsallison" bestellt. Zum Austausch schickt man einen der guten Rennmotoren von Graham Heath. Der Motor aus den USA kommt allerdings nicht an.

GreenFighterZwolle97Der Green Fighter liefert sich mit Kiemele wieder einen harten Kampf in der DM, den Kiemele schlussendlich mal wieder gewinnt. Auf der EM in Finnland holt der Fighter aber den vierten Europameistertitel für das Team! nach oben

1997 Heinz Josef, Enrico und ein Nachbar reisen in die USA um herauszufinden, wo der Motor bleibt. Nachdem man einen Anwalt braucht, um den Motor vom "Tuner" zu bekommen, sind weitere Investitionen für einige Zeit auf Eis gelegt.

GreenMonsterFlip97Als der Motor schlussendlich in Deutschland ankommt, lässt sich nicht einmal die Kurbelwelle drehen. Die Hauptlager wurden verkehrt eingebaut. Franz Büscher und Markus Albers müssen den Motor komplett neu aufbauen. Dabei stellt sich dann auch noch heraus, dass die wenigen guten Teile in dem Motor von den alten Freunden Mike Holden und Richard Rockefeller kommen und lediglich neu lackiert wurden.

Ein neues Design der Kolben stellt sich als fatal heraus. Sieben mal schießt man sich in der Saison Pleul aus den Allison Motoren. Die Lage wird so kritisch, dass man den alten Second Choice zurück ziehen muss, um überhaupt genug lauffähige Motoren für die beiden anderen Tractoren zu haben.

E.J. Potter wird aus den USA geholt um die Probleme zu finden. Nach einer Woche ist E.J. sich sicher, dass nichts schlimmer sein kann als mit "Igor and the whizz kids" zu arbeiten und zu touren. Trotzdem verliert keiner die gute Laune und der Teamgeist ist so hoch wie er nur sein kann.

E.J. hat dem Team doch so einiges beigebracht und zum Ende des Jahres ist alles wieder lauffertig. Green Fighter holt den sechsten EM Titel für das Team. In der 4.5t Klasse hängt man mit dem inzwischen veraltetem Chassis allerdings hinterher. nach oben

1998 Schon wieder ein arbeitsreicher Winter. Nachdem Claas zugestimmt hat, das Sponsoring zu erweitern und Höner auch als Sponsor eingestiegen ist, entscheidet man sich Motorentechnisch von vorne zu beginnen und sich auf das internationale Parket zu konzentrieren.

Richard Rockefeller kann im Internet ausfindig gemacht werden und hilft von nun an schnell und unkompliziert bei Fragen. Er besucht von nun an sogar des Öfteren die Veranstaltung in Füchtorf.

Green Fighter wird in einen doppel / dreifach Tractor umgebaut und heißt auf Wunsch des Sponsors von nun an Challenger. Das Green Monster bekommt einen zweiten Motor verpasst.

XTC96Die ersten Kontakte mit dem Rat Poison Team in den USA werden geknüpft. Auf deren Empfehlung hin wird ein Satz überarbeiteter Zylinderköpfe bei B&D Racing in Ohio gekauft.

Das Monster mit zwei Motoren macht sich im nationalen Wettkampf sehr gut, hat aber international nicht viel zu melden.

Auf der EM kann man nichts besseres als einen sechsten platz erreichen.

Im Euro Cup wird man aber immerhin vierter.

Richtig ärgerlich wird es beim letzten (Show)Lauf in Frankreich. Das Green Monster macht eine dermaßene Bauchlandung, dass das ganze Chassis hinüber ist.

Das "Junior Team" wird aufgelöst und geht im Green Monster Team auf. nach oben

1999 Auch in diesem Winter gibt es keine Ruhe. Ein neues Green Monster wird gebaut und Wayne Longnecker kommt aus den USA um beim Motortuning zu helfen. Er beginnt erst mal mit einer Grundsätzlichen Einführung in Methanoleinspritzanlagen. Das Team hört gut zu und versteht!

Wayne findet in den Motoren des Teams sogar noch Sachen, die ihn beeindrucken. "Wenn ihr das hier alles so richtig ans Laufen bekommt, bricht die Hölle los!"

1999challengerbernay452Die Motorleistung steigt zum Anfang der Saison drastisch an, nachdem man alle Fehler in den Zündungen und den Einspritzanlagen ausgemerzt hat.

Die Tractoren fahren im In und Ausland wieder in der Spitze mit.

Ein paar Brüche und das inzwischen veralterte Chassis des Challengers verhindern allerdings größere Erfolge auf der Europäischer Ebene. nach oben

2000 Jens Kohorst, damals Maschinenbaustudent, tritt dem Team bei. Heinz Josef ist zu erst gar nicht so begeistert von dem "Langhaarigen", aber Jens zeigt, dass er reichlich Wissen hat und handwerklich auch einiges drauf hat. Nach einem Jahr hat er sogar einen "akzeptablen" Haarschnitt.

Es wird beschlossen, dass es keinen Sinn mehr macht mit dem alten Chassis weiter zu fahren und dass ein neuer Tractor gebaut werden muss. 2000challenger452-copyDa die Diekmänner in den USA sich mit den gleichen Gedanken plagen, verbringen Brian und Sascha endlose Stunden im Internet und heraus kommt, dass die "Diekmans" zwei Chassis bauen und das Green Monster Team zwei Crossboxen fertigt.

Über den Winter wird in Northwood und Füchtorf kräftig geschraubt. Sascha besucht die Diekmans während der National Farm Machinery Show.

2000Das Green Monster gewinnt zum Saisonauftakt den Indoor Pull in Zwolle!

Der neue Tractor stellt sich als großer Erfolg heraus. Die Leistung (der unveränderten Motoren) kommt endlich am Boden an und Plätze unter den ersten drei im Euro Cup sind endlich wieder möglich. Das neue Green Monster stellt sich ebenfalls als harte Nuss für die Konkurrenz heraus und landet des Öfteren aud dem Treppchen.

2000h251Beim Euro Cup Finale in Bettborn fährt der Challenger seinen ersten Euro Cup Sieg überhaupt ein. Das Team ist auch international wieder oben!

Auf der EM landen beide Tractoren in den Top 3! nach oben

2001 Es wird investiert: In den USA werden Arias Kolben für alle Motoren und ein Einspritzsystem für das Green Monster gekauft..

Eine weitere Crossbox wird für das Bollinger Pulling Team in den USA gebaut.

Die Leistungen des Teams bewegen sich weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Challenger gewinnt z.B. den Ahoy Super Pull.

Diekmans werden mit ihrem Tractor zur Veranstaltung nach Füchtorf eingeladen. Sie gewinnen die 3,5t Klasse vor dem Challenger, und Heinz Josef gewinnt die 4,5t Klasse.

Enrico, Jens und Sascha sind im Sommer auf Gegenbesuch in Ohio. Enrico darf sogar beim größten Tractor Pull der Welt in Bowling Green den Rat Poison fahren.

In Europa wird der Wettkampf immer dichter. Es wird immer wichtiger konstante Leistungen abzuliefern - Siegen können inzwischen viele. Beide Tractoren sind international fast immer in den Top 5 zu finden und potentielle Sieger.

So ganz zuverlässig sind sie allerdings nicht. Die Hinterachse und das Getriebe des Green Monsters machen ständig Ärger und am Challenger fliegen des Öfteren die Planeten und Hinterachsdifferentiale auseinander.

2001challenger35Green Monster erwischt es ausgerechnet auf der Europameisterschaft, wo der Green Fighter mit einem Vizetitel gut dabei ist. Dafür knallte es beim Challenger dann im Finale des Euro Cups.

Insgesamt gesehen eine gute Saison. nach oben

2002 Nachdem er eh ständig in der Werkstatt rumlief, wurde Frank Lehmkuhle ins Team genommen. Ein CNC Fräser schadet nie.

Es wird ein komplett neues Green Monster gebaut. Jeden Abend können die Fans im Internet den Bau des Tractors mitverfolgen.

Der Name Challenger verschwindet und der große Tractor heißt wieder Green Fighter. Ein paar Updates an den Einspritzanlagen sorgen für eine bessere Abstimmung der Motoren.

Neue Aluminium Differentiale beenden endlich den ständigen Bruch in der Hinterachse.

Nachdem Heinz Josef Hörstkamp eine Veranstaltung im Osten Deutschlands veranstaltet, und nur 1500 Zuschauer erscheinen, müssen größere Investitionen verschoben werden.

Jens besucht im Sommer wieder die Diekmans.

Das Green Monster verängstigt im Laufe der Saison Freund und Feind. Das Ding "geht wie der Teufel".

2002GreenfighterbakelAuf der EM holt der Green Fighter den EM Titel.

Das Monster konnte sich leider noch nicht qualifizieren.

Beim Euro Cup Finale in Luxemburg wie auch beim Deutschen Finale knallt es beim Green Fighter im Außenplaneten. Man verliert dadurch sicher geglaubte Positionen im heiß umkämpften Euro Cup.

2002GreenMonsterwesekeDer EM Titel zeigt aber, dass der Green Fighter wohl der stärkste Allison Tractor Europas ist und sich auch vor den V8s nicht verstecken braucht. nach oben

2003 Das Team konzentriert sich über den Winter auf die wichtigen Kleinigkeiten. Wieder werden die Einspritzanlagen verbessert.

Die Saison beginnt mit einem Doppelsieg des Teams beim Indoor Pull in Zwolle.

In Ahoy ist Wayne Longnecker zu Gast und besucht auch das Team in Füchtorf.

Leider machen die Aussenplaneten und Steckachsen des Green Fighter zu Saisonbeginn viel Ärger. Schlussendlich wird zu recht drastischen Massnahmen gegriffen, um die Hinterachse endlich haltbar zu bekommen. Die Achse hält ab Mitte der Saison und der Green Fighter wird trotz zweifachem Bruchs im Euro Cup doch noch dritter in den Punkten.

2003IMG_0012Green Monster fährt auch international an der Spitze und gewinnt in Deutschland die Titel in den beiden leichten Klassen. Green Fighter komplettiert den Meisterschaftserfolg mit einem Vize (hinter Green Monster) und einem Meistertitel.

Die EM läuft nicht ganz so gut. Die etwas weiche Bahn in Finnland passt dem Team überhaupt nicht: Mehr als ein dritter und ein vierter Platz sind nicht drin. nach oben

2004 Die Saison startet in Zwolle wieder gut: Zwei zweite Plätze und ein Sieg - das Team hält sich auch weiterhin in der europäischen Spitze.

2004DSCF1853Es wird eine der besten Jahre für das Team überhaupt. Nach drei Euro Cup Siegen in Folge, sowie zwei zweiten Plätzen ist man quasi am Ziel seiner Träume: Euro Cup Champion 2004! Die härteste Serie im Europäischen Tractor Pulling!

2004DSCF1859Das Monster holt sich den DM Titel in der 3,5t Klasse und wird dritter in der 2,5t Klasse.

Probleme bereitet das ganze Jahr über der Antrieb der Nockenwellen, was zu mehreren kapitalen Motorschäden führt. Auch erweisen sich die aus LKWs stammenden Teller und Kegelräder der Hinterachse (quasi die letzten Originalteile im Tractor) als zu Schwach.

Beide Schicksale ereilen das Team auf der Europameisterschaft, die man in diesem Jahr selber in Füchtorf ausrichtet. Natürlich eine herbe Enttäuschung. Zwei trotzdem noch erreichte vierte Plätze vor heimischen Publikum können da kaum trösten.

Im Gelredom Arnhem findet zum ersten mal ein riesiger Indoor Pull statt, den man mit zwei dritten Plätzen erfolgreich beendet. nach oben